Aktuelles über Honig, Bienen und Imkerei
Aktuelles über Honig, Bienen und Imkerei
Hier wollen wir euch über aktuelle Imkerei - Themen, die uns beschäftigen oder in den Medien sind, informieren und unsere Meinung dazu teilen.

Ist das auch echter Honig?
Bei unserem Honig kommt nichts hinzu: keine Zusätze, keine Verarbeitungsschritte, die die Natürlichkeit verändern
Echter Honig ist ein naturbelassenes Produkt, während gepanschter Honig oft mit Zuckerwasser (Mais-, Reis- oder Zuckerrübensirup) gestreckt ist, um Kosten zu senken. Erkennbar ist dies meist an niedrigen Preisen, fehlendem Aroma, andauernder Flüssigkeit (Honig kristallisiert normalerweise) und der Herkunft „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“.
Da wir deutschen Imker nur etwa 20-30% des jährlichen Honigbedarfs selbst gewinnen, wird der Großteil des Honigs importiert. Wichtige Herkunftsländer sind vor allem China, Ukraine, Argentinien und Mexiko. Leider gibt es bei den Kontrollen von Fälschungen erhebliche Lücken.
Honig ist eines der am häufigsten mit Zuckersirup gestreckten Lebensmittel.
Merkmale von echtem vs. gepanschtem Honig:
- Kristallisation: Echter Honig wird mit der Zeit fest/kristallisiert. Bleibt Honig dauerhaft flüssig, handelt es sich oft um gepanschten Honig.
- Geruch & Geschmack: Echter Honig duftet intensiv nach Blüten, Wald oder Wachs. Gepanschter Honig riecht oft kaum oder nur nach süßem Wasser.
- Herkunft: Regionaler Honig vom Imker ist meist unverfälscht. Vorsicht ist bei Importen geboten.
- Etikett: Hinweise wie "Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern" deuten oft auf minderwertige Mischungen hin.

die Asiatische Hornisse
Neben der Varroamilbe rückt zunehmend eine weitere Bedrohung in den Fokus: die Asiatische Hornisse (Vespa velutina). Diese invasive, ursprünglich nicht heimische Art breitet sich seit einigen Jahren auch in Deutschland immer weiter aus. Sie stellt insbesondere für Honigbienen eine Gefahr dar, da sie gezielt vor den Bienenstöcken jagt und so ganze Völker schwächen und ausrotten kann. Gleichzeitig betrifft ihr Einfluss nicht nur die Imkerei, sondern auch die heimische Artenvielfalt insgesamt. Wir beobachten diese Entwicklung sehr aufmerksam und setzen uns intensiv damit auseinander, wie ein sinnvoller und verantwortungsvoller Umgang mit dieser neuen Situation aussehen kann. Klar ist schon jetzt: Der Schutz unserer Bienen und der Erhalt der biologischen Vielfalt werden in Zukunft noch stärker im Mittelpunkt stehen.
